Musterbetrieb


Alle Firmengebäude wurden mit vielen übergrossen Fenstern und offenen Flächen konstruiert. Für einen Bürokomplex wäre dieses Design nicht ungewöhnlich gewesen, aber es war einzigartig für eine Fabrikation. Jedenfalls für die Zeit.

Die Fensterbänke wurden aus polierten Naturstein gefertigt. Die Fenster konnten in verschieden Richtungen geöffnet werden. Gardinen in verschieden Mustern mit weißen Spitzen ergaben eher einen häuslichen Effekt als das einer Fabrik. Unzählige Topfblumen und Pflanzen waren auf jeder Fensterbank zu finden, oder hingen von den Fensterrahmen.

Die verschiedenen Gebäude, und das Firmengelände glichen einem sorgfältig angelegten Park.
N
atursteine wurden fasst überall verwendet, darunter die untere Verkleidung der meisten Gebäude. Zwei Fischteiche mit einer natur Überbrückung , Wasserfall und Springbrunnen führten zum Haupteingang des zweiten Großbaus.
 

 

Der ehemalige Feuerlöschteich wurde zu einem Terrassen foermigen Schwimbecken (Olympische Groesse) ausgebaut, mit einen Zweimeter Sprungbrett an einem Ende und Wasserrutsche am anderen Ende.

 

Das originelle flache Grundstück wurde auf verschiedene hoehen und tiefen Konturen angelegt. Wo vorher kein einziger Baum stand wurden eine große Anzahl verschiedener Bäume und Büsche  angepflanzt. Da zwischen wurden Grassflaechen angelegt. Rosenbette und diverse Blumen andere Blumen waren auch dazwischen zu finden.


Sogar die Trägerpfeiler der Überdachung vom ersten zum zweiten Hauptbau waren mit kleinen Mosaikstückchen bedeckt. Ohne Ausnahme wurden auch die kleinsten Details der Architektur beachtet. Fuer die Mitarbeiter gab es überdachte Fahrrad und Auto Abstellplätze.
 

Es gab eine Firmeneigene Küche mit einem gelernten, hoch faehigem Koch. Dazu kamen 3-4 Küchenhelfer. Mittagessen wurde in dem danebenliegenden Esszimmer mit über 40 Tischen serviert. Das erstklassige Mittags Angebot war hoch variabel und immer frisch. Viele der Zutaten wurden auf dem eigenen Firmengelände angepflanzt und geerntet. Darunter: Kartoffeln, Erbsen, Mohrrueben, Spargel und Erdbären. Schweine und Hühner wurden auch gehalten.
Nachtisch gab es auch, darunter hausgemachtes Speiseeis in vielen Sorten.
Ein Mittagessen kostete 60 Pfennige. Damit brachte die Küche immer einen Verlust für die Firma.

Der Chef nahm die ständigen Roten Zahlen in Kauf so das die Mitarbeiter nicht nach Hause laufen oder fahren mussten um Mittag zu essen.
Obwohl die Küche wirklich fabelhaft war und alles mehr kostetete als was dafuer gezahlt wurde, gab es denoch vereinzeltes meckern.